Unser erster Elternbrief als PDF

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Unser aktueller Elternbrief als PDF

Aktuelles:



Gründung des
„Aargauischen Elternkomitees für eine kindgerechte Schule“


Am 1. Januar 2017 haben wir Eltern und Grosseltern das „Aargauische Elternkomitee für eine kindgerechte Schule“ gegründet. Die Volksschule hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Leider verliert die kindgerechte Vermittlung und Aneignung des Schulstoffes wesentlich an Bedeutung, was wir mit Sorge feststellen.

Kommen Ihnen die beiden folgenden Beispiele bekannt vor?


Bei den ersten Schreibversuchen dürfen die Eltern – so die dringende Bitte der Lehrerin – den sprachlichen Ausdruck ihrer Erst- und Zweitklässler nicht korrigieren, da die Kreativität der Kinder Schaden nehmen könnte. Anstatt bereits in der zweiten Klasse erste Rechtschreibregeln einzuführen, lässt man die Schüler viel zu lange ihre Fehler wiederholen. In der 3. Klasse wird dann verlangt, dass die Schüler ohne grobe Fehler schreiben und zwar notenwirksam. Manche Eltern können das kaum mit ansehen und fühlen sich veranlasst, quasi im Verborgenen, mit ihren Sprösslingen die richtige Schreibweise zu üben. Viele Kinder sind benachteiligt und entmutigt, weil ihnen ihre Eltern nicht helfen können.


Der Wochenplan verstärkt die unterschiedlichen Leistungsniveaus der Kinder. Am Wochenanfang erhalten die Schüler die Aufgaben, die sie gemäss Wochenplan in verschiedenen Lektionen und als Hausaufgabe selbständig lösen sollen. Die von zu Hause geförderten Schüler kommen zügig voran, während die sich selbstüberlassenen Schüler unkonzentriert sind und viel Zeit verlieren. Der Lehrer ist dabei ausserstande, jedem Kind adäquat weiterzuhelfen. Abgabetermin des Wochenplans ist Freitag. Je näher dieser Tag heranrückt, desto mehr Hektik breitet sich aus. Wieder müssen sich die Eltern mit ihren Kindern an die Hausaufgaben setzen. Die Überforderung durch den Wochenplan führt bei vielen Kindern und Eltern zu Stress und Schamgefühl.

Was hat das mit einer echten humanistischen Bildung zu tun und wo bleibt da die Chancengerechtigkeit?


Der Lehrplan 21 ist eine praxisferne Kopfgeburt und zementiert die fehlgeleiteten Schulreformen. Das im Lehrplan 21 propagierte selbstgesteuerte Lernen erschüttert das Selbstwertgefühl unserer Kinder. Daher unterstützen wir die kantonale Volksinitiative „Ja zu einer guten Bildung – NEIN zum Lehrplan 21“, die am 12. Februar 2017 zur Abstimmung kommt.


Wir Eltern möchten die Lehrer unterstützen, weiterhin unsere Kinder anzuleiten, ihnen Wissen zu vermitteln, sie zu fördern und zu fordern und erzieherisch zu wirken – kurz: Pädagoge zu sein. Wir wollen eine öffentliche Diskussion über eine kindgerechte Schule. Teilen Sie uns bitte Ihre Beobachtungen, Erfahrungen, Sorgen und Fragen mit und treten Sie unserem Elternkomitee bei.


Kathy Harter, Beinwil am See
Brigitte Deubelbeiss, Rombach
Stefan Burger, Schafisheim, asburger@gmx.ch, 062 891 72 48

Wer wir sind


Wir sind eine Gruppe von Eltern, die über den Zustand unserer Volksschule sehr besorgt sind.


Deshalb wenden wir uns an Sie mit den nebenstehenden Elternbriefen. In diesen legen wir unsere Standpunkte dar.


Unsere Schulen haben sich immer mehr von den bewährten Schweizer Bildungstraditionen entfernt. Die geplante Einführung des Lehrplans 21 stellt einen weiteren Schritt in die falsche Richtung dar. Wir möchten an die hohe Qualität des Schweizer Volksschulwesens anknüpfen. Unseren Kindern steht eine solide und gute Schulbildung zu. 


Nur so können sie später als Eltern, Berufsleute und Bürger die Verantwortung für die Zukunft unseres Landes übernehmen.